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Apple TV 4K der vierten Generation: Neuer Chip, AV1 und Surround mit vier HomePods

Apple hat das Apple TV 4K erstmals seit 2022 erneuert: A19-Chip, AV1-Decoder, Fernfeld-Mikrofone und Surround mit bis zu vier HomePods. Erhältlich ab 13. November für 349 Euro – was das für hochwertige Displays, LED-Walls und Beamer bedeutet und warum verlustfreier Ton weiterhin der Disc vorbehalten bleibt.

Vier Jahre hat Apple den Zuspieler unangetastet gelassen, heute ist er neu: Das Apple TV 4K der vierten Generation wurde am 13. Oktober vorgestellt, vorbestellbar ist es ab sofort, ausgeliefert wird ab dem 13. November. In Deutschland kostet es 349 Euro – ein Preis, den man im Kopf behalten sollte.

Was sich unter dem Gehäuse ändert

Von außen bleibt das Gerät, wie es war: 31 Millimeter hoch, 93 Millimeter im Quadrat, gleiche Fernbedienungsoptik. Innen ist es ein anderes Gerät. Der A15 Bionic der dritten Generation weicht dem A19, Apple nennt 50 Prozent mehr CPU- und doppelte GPU-Leistung. Dazu kommt ein eigener AV1-Decoder, der Streams effizienter dekodiert und dadurch Bandbreite spart – für YouTube und Netflix ist das die relevante Neuerung. Neu sind außerdem drei Fernfeld-Mikrofone für „Hey Siri", eine Siri Remote mit „Wo ist?"-Unterstützung und Tonausgabe, Wi-Fi 7 statt Wi-Fi 6, Bluetooth 6 und ein einziges Modell mit 128 Gigabyte und Ethernet-Anschluss. Die HomePod-Kopplung wächst erstmals auf vier Lautsprecher: Zusammen mit vier HomePod mini 2 oder HomePod der zweiten Generation entsteht ein Surround-Set, das seine Position im Raum selbst erkennt und Laufzeiten sowie Pegel automatisch angleicht.

Der eigentliche Schritt liegt aber bei Siri: Die neue Siri-Generation läuft als Vollbild-Oberfläche über den Apple Intelligence-Unterbau und beantwortet Fragen zum laufenden Film. Hier ist Zurückhaltung angebracht, denn für deutsche Kunden kommt diese Funktion nicht zum Start: Apple nennt als Startländer in englischer Sprache die USA, Australien, Kanada, Indien, Neuseeland, Singapur, Südafrika und Großbritannien. In der EU steht die Siri-Generation zum Verkaufsstart nicht bereit. Wer das Apple TV 4K heute vor allem wegen der neuen Siri kauft, sollte darauf warten.

Was Besitzer hochwertiger Displays davon haben

Für einen guten Fernseher, eine LED-Wall oder einen Projektor bleibt die entscheidende Frage, ob der Zuspieler das Signal korrekt weiterreicht. Die Antwort ist ein vorsichtiges Ja mit Einschränkungen. Apple nennt unverändert 2160p mit 60 Bildern pro Sekunde, also kein 120-Hz-Ausgang über HDMI 2.1 – für Film und Streaming reicht das, für hochfrequentes Gaming an LED-Walls nicht. Neu ist die ausdrückliche Unterstützung von Dolby Vision in den Profilen 8.1 und 5, dazu HDR10, HDR10+, HLG und 21:9-Formate für kinoreife Seitenverhältnisse. HDMI Quick Media Switching verkürzt die Umschaltzeiten bei Formatwechseln – ein Punkt, der an Projektoren und Displays taut, wenn zwischen SDR und HDR gewechselt wird, und den Apple TV in der Praxis angenehmer macht als manchen Zuspieler im gleichen Preisbereich.

Für unsere Heimkinos bleibt der Streaming-Zuspieler ein Baustein, kein Fundament. Wir wollen unseren Kunden auch beim Streaming die bestmögliche Option anbieten – für YouTube, lineares Fernsehen und die Mediatheken ist das Gerät in dieser Generation die überzeugendste Wahl im Apple-Kosmos. Beim Ton bleibt unsere Empfehlung dennoch: Verlustfreie Datenquellen, wenn es um das Erlebnis geht.

Unkomprimierter Ton über Netflix & Co.: nein

An dieser Stelle muss man zwei Dinge trennen, die häufig vermischt werden. Erstens: Der Apple TV gibt nach wie vor keinen unkomprimierten Ton aus. In den technischen Daten stehen Dolby Digital (AC-3), Dolby Digital Plus (E-AC-3) und Dolby Atmos – Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio, die verlustfreien Formate der UHD-Blu-ray, fehlen. Zweitens – und das ist der eigentliche Punkt – hilft technische Fähigkeit hier gar nicht: Netflix, Disney+, Prime Video und die anderen Anbieter liefern ihren Ton verlustbehaftet. Typisch sind Dolby Digital Plus mit 640 bis 1.536 Kilobit pro Sekunde, Atmos reitet als Zusatzinformation obendrauf. Verlustfreies TrueHD oder DTS-HD Master Audio mit drei bis sechs Megabit pro Sekunde gibt es im Streaming nicht. Auch mit einem Passthrough-fähigen Zuspieler würde sich daran nichts ändern, solange die Anbieter diese Daten nicht ausliefern.

Zum Vergleich, weil es die Wahrnehmung schärft: Eine UHD-Blu-ray überträgt das Bild mit 50 bis 100 Megabit pro Sekunde, ein 4K-Stream kommt auf rund 15. Beim Ton sind es verlustfrei mehrere Megabit gegen 640 Kilobit. Bei Musik ist die Lage anders – Apple Lossless, FLAC und WAV spielt der Apple TV ab, und Apple Music liefert verlustfreie Kataloge. Wer den Unterschied hören will, braucht dafür allerdings die passende Kette.

Fazit

Das Apple TV 4K der vierten Generation ist ein sauberer Generationswechsel: schneller, sparsamer im Datenverbrauch, mit besserer Bedienung und einem Surround-Ausbau, den Apple selbst als sein immersivstes Heimkino bezeichnet. Wer damit „Blade Runner 2049" streamt, bekommt ein sehr gutes Bild und druckvollen, aber komprimierten Ton. Wer diesen Film zum Maßstab nimmt, bleibt bei der Disc oder einem Referenzserver – dort liegen die Daten so vor, wie sie im Mischsaal abgelegt wurden. Beides zusammen ergibt den Alltag eines gepflegten Heimkinos: der bequeme Zuspieler für jeden Abend, die verlustfreie Quelle für den Anspruch.

Wir freuen uns auf das Gerät und werden es in unseren Installationen prüfen – vom Wohnzimmerkino bis zur Großbild-Lösung. Sie möchten Streaming und Referenz in einem Konzept zusammenbringen? Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail :-)

Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung einer KI – von unserem Team mit viel Liebe begleitet, geprüft und freigegeben. Transparenz ist uns wichtig: Wir optimieren unsere Abläufe in der Webseitenerstellung, damit noch mehr Zeit für den persönlichen Umgang mit unseren Kunden bleibt – am Telefon und in den Projekten. Bei Fragen rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.