Worum es in der neuen Vorstellung geht
Ein Nebenraum im Wohnhaus, bis dahin Sauna, wird zum Heimkino. Die Sauna zieht dafür ins Gartenhaus – und bekommt die Aussicht, während das Kino die kurzen Wege bekommt. Am Ende entschied der Alltag: drei Minuten von der Haustür bis aufs Sofa, ein Film geht auch spontan vor dem Schlafengehen. Vor der Technik stand wie immer die Nutzungsanalyse: ein Raum für eine bis sechs Personen, Medienraum und Heimkino in einem, für Film, Serie und Spiel. Der neue Beitrag in unseren Heimkinovorstellungen erzählt das Projekt von der ersten Frage bis zur letzten Lichtszene.
Die Besonderheit: Technik, die nebenan wohnt
Der Projektor steht nicht im Kino, sondern hochkant im Büro nebenan. Sein Bild wirft er über einen Umlenkspiegel durch eine Öffnung in der Wand auf die Leinwand – exakt auf der Mittelachse des Raumes. Dafür wurde im Büro die Trockenbauwand zurückgesetzt; die Projektionsöffnung gehört damit in die Architekturphase und nicht in die Heimkinoplanung. Im Kino selbst ist von der Technik nichts zu hören und nichts zu sehen. Eine neu eingezogene Trennwand fasst den Raum symmetrisch, denn nur bei gleichen Reflexionsverhältnissen links und rechts kann der Klang stimmen – und was hier versäumt wird, lässt sich später nicht mehr ausgleichen.
Bild, Ton und Alltag
Die Leinwand misst 300 × 125 Zentimeter im Format 2,40:1 und hängt bewusst niedrig. Sieben aktive Lautsprecher arbeiten auf Ohrhöhe, sechs weitere sitzen in der Decke, dazu kommen sechs Subwoofer mit 18 Zoll. Die Akustikdecke trägt einen Sternenhimmel, den ein Spiegel an der Rückwand optisch fortsetzt. Statt Podest und Sitzreihen gibt es eine große Sofalandschaft, die sich einzeln verstellen lässt – und zur Not auch als Bett für Übernachtungsbesuch dient. Gesteuert wird alles über Control4 mit einer Halo-Tactile-Fernbedienung; gespielt wird auf derselben Leinwand und mit demselben Ton wie im Film.
Fazit
Dieses Projekt zeigt in aller Kürze, warum wir Heimkinos rückwärts denken: erst die Nutzung, dann das Konzept, dann die Akustik – und erst am Ende die Technik. Der Umbau im Bestand ist dabei kein Kompromiss, sondern oft die bessere Lösung, weil der Raum schon da ist und nur richtig gefasst werden muss.
Den vollständigen Beitrag mit allen Bildern und dem Vorher-Nachher-Vergleich finden Sie hier: Ein privater Weltraumbahnhof im Bestandsraum. Sie planen etwas Ähnliches in einem Bestandsraum? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir schauen uns den Raum vorab an. :-)
Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung einer KI – von unserem Team mit viel Liebe begleitet, geprüft und freigegeben. Transparenz ist uns wichtig: Wir optimieren unsere Abläufe in der Webseitenerstellung, damit noch mehr Zeit für den persönlichen Umgang mit unseren Kunden bleibt – am Telefon und in den Projekten. Bei Fragen rufen Sie einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.







