Heimkino Magazin...praxisnah und authentisch.takeoff media...wo Technik zum Erlebnis wird.

Heimkino Magazin

...praxisnah und authentisch.

takeoff media

...wo Technik zum Erlebnis wird.

Beamervergleich 2012

  • High Noon bei leichtem Schneefall

    Wo Squash-Spieler einst tausende Kalorien abgebaut haben, durften sich am ersten Adventswochenende die neuesten Projektoren von Sony, JVC und EPSON miteinander duellieren, um die Vormachtstellung in der Mittelklasse auszufechten. Die ehemalige, mittlerweile umgebaute, Sporthalle bot nicht nur ein gemütliches Ambiente, sondern erlaubte auch die Montage drei identischer 2,4mtr Leinwände, um die Probanden direkt miteinander vergleichen zu können.

    Das Teilnehmerfeld bestand aus insgesamt sieben Geräten zwischen 2.000 und 18.800 Euro, deren neueste Vertreter erst wenige Stunden vor Veranstaltungsbeginn angeliefert wurden.

    Exakt dieser Umstand sollte sich dann auch als Problem erweisen, denn die teilweise brandneuen Modelle erwiesen sich in überraschend vielen Bereichen als "buggy" - wie z.B. der X35, der nach einem halben Tag seinen Dienst quittierte und sich nicht mehr reanimieren ließ.

Testablauf - die Mischung macht's !

Unabhängig davon, ob wir einen Testbericht verfassen, oder Kundenberatungen vornehmen - uns ist Transparenz und Ehrlichkeit sehr wichtig. Beamer kommen und gehen - aber unsere Kunden sollen sich bei uns immer gut aufgehoben fühlen, unabhängig davon, welcher Hersteller in der aktuellen Generation die Nase vorne hat.

Deswegen wäre es für uns undenkbar, Kaufbeeinflussungen durch entsprechende Einstellungen vorzunehmen - ganz im Gegenteil: wir haben unsere intensive Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Dienstleister "Burosch" (Labor zur Qualitätsbeurteilung von Bildwiedergabegeräten) genutzt, um die Testgeräte möglichst objektiv bewerten zu können.

Als Sahnehäubchen haben wir dabei auch gleich die Burosch "Light-Eye" Bildkalibrierungs-Suite (Software + Mess-Sensor) in der Alpha-Version live vorgestellt, deren Entwicklungsteam wir angehören! Obwohl an der Software noch viel Arbeit vor uns liegt, erlaubten uns die aussagekräftigen Messergebnisse eine hervorragende, neutrale Farbkalibrierung. (ab Frühjahr für ca. 500 Euro verfügbar). In den weiteren Testsequenzen kam die Burosch MotionBlur Suite zum Einsatz. Damit konnten wir die Qualität der Bewegtbilddarstellung hinsichtlich des nativen Modus, sowie der Frame-Interpolierer testen. Desweiteren nutzen wir die 3D Suite zur Evaluierung des Crosstalks, sowie zahlreiche Testbilder von der TV Tuning Blu-Ray Disk (übrigens von uns moderiert und ebenfalls mitentwickelt). Anschließend konnten sich die Besucher anhand ausgesuchter Filmbeispiele einen Eindruck von "richtigem" Filmmaterial machen und dabei den Brückenschlag zu den Testbilder/Messungen vollziehen.

  • Nichts ist perfekt...

    ... und Beamer der 3.000 Euro Klasse schon gar nicht, schließlich bringen alleine schon die jeweilen Projektionstechniken (LCD, DLP, D-ILA) verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Dazu kommt noch der Umstand, dass jeder Hersteller seine eigenen Schwerpunkte bei Ausstattung und Produktpositionierung verfolgt. Wir haben nachfolgend unsere Erkenntnisse aus diesem Vergleich für Sie kompakt zusammengefasst, damit auch Beamer-Interessenten, die nicht Vor-Ort waren, eine Einschätzung der jeweiligen Qualitäten erhalten.

    ** Hinweis in eigener Sache: Takeoff Media ist nicht nur als journalistischer Dienstleister tätig.Über unser Label "Hollywood-zuhause" bieten wir Ihnen Einzelkomponenten und komplette Heimkino-Installationen direkt von uns an - mit Full-Service und fairen Preisen. Darunter fallen übrigens auch sämtliche Projektorenmarken, die an diesem Vergleich teilgenommen haben **

    Kontakt aufnehmen

Mitsubishi HC7800D

Der Mitsubishi HC7800D hatte keinen leichten Stand in unserem Vergleich. Obwohl der Projektor vor rund einem Jahr in der 3.000 Euro Preisklasse angesiedelt war, ist er mittlerweile sowohl preislich (2.000 Euro), als auch qualitativ und funktionell unterhalb der aktuellen 3.000 Euro Platzhirsche anzusiedeln. Während die eigentliche Bildschärfe noch recht gut ist, muss er den teureren Geräten speziell in Bezug auf den Kontrast das Wasser reichen. Außerdem wirkt sein Bild generell recht soft.

Erstaunlich hingegen: sein Schwarzwert geht in Ordnung und auch die Helligkeit ist hoch. Für den aktuellen Kaufpreis daher defintiv eine Alternative zu LCDs - zumal dieser 1-Chip DLP Beamer sehr unkritisch ist, was den Regenbogeneffekt betrifft und auch die 3D Darstellung mit Optoma Funkbrillen sehr gut ist (dank der hohen Helligkeit). Als Sahnehäubchen gibt es noch ein gutes Farbmanagement, sowie die beste native Bewegungsstabilität des gesamten (!) Testfeldes.

  • Zusammenfassung Mitsubishi HC7800D

    + höchste native Bewegungsstabilität
    + kaum sichtbarer Regenbogeneffekt
    + mit den RF-Optoma Brillen sehr gutes/helles 3D
    + gutes Farbmanagement
    + günstiger Preis

    - Kontrast unterhalb der D-ILA Projektoren
    - Bildetaillierung wirkt leicht soft
    - manuelle Objektivverstellung; geringer Verstellbereich

    Fazit: Für kontrast- und Schwarzwert-sensible Gemüter keine Option zu den D-ILA Projektoren - doch für unter 2.000 Euro eine klare und gute Alternative zu LCD-Geräten.

Sony VPL-HW50

Sony's VPL-HW50 macht auf dem Datenblatt eine eher zurückhaltende Figur: die 1.700 ANSI Lumen sind, genauso wie dynamische Kontrastangabe von 100.000:1 solide, wirken im Vergleich zum EPSON jedoch recht unspektakulär. Beim Bildvergleich schob sich der Sony jedoch extrem weit nach vorne. Er bietet einen sehr hohen In-Bild Kontrast, knapp hinter den JVC Modellen, bei wesentlich höheren Helligkeitsreserven. Die native Bildschärfe liegt im oberen Drittel - hier sind die neuen JVCs noch ein Stück besser. Allerdings gleicht der Sony dieses Manko durch seine Reality Creation Funktion aus. Diese Bildverbesserung bewirkt eine deutliche Zunahme an Details und Konturen, ohne dabei übermäßig viele Artefakte zu generieren. Der subjektive Bildeindruck ist dann sogar schärfer, wie beim JVC DLA-X35. Selbst gegenüber der 4K Funktion von den Modellen X55 und X95 muss sich der HW50 nicht verstecken. Weitere Vorteile: er besitzt recht leise Lüfter (auch im hohen Modus). Außerdem ist er in Bezug auf die exzellente, helle und ghosting-freie 3D Darstellung auf Augenhöhe mit seinem 18.800 Euro Geschwister !! 

  • Zusammenfassung Sony VPL-HW 50

    + hoher Kontrast
    + sehr hohe Helligkeit
    + wirkungsvolle Reality Creation -> enorme Bilddetaillierung
    + exzellentes Motionflow (Bewegungsinterpolation)
    + sehr helle und gute 3D Darstellung
    + umfangreiches Farb-Management
    + sehr leise

    - manuelles Objektiv, geringer Verstellbereich

    Fazit: Im Gesamtpaket der derzeit beste Projektor im 3.000 Euro Segment. Der VW50 liegt in Bezug auf Kontrast, Schärfe und Schwarzwert zwar knapp hinter dem X35, besitzt aber deutlich mehr Helligkeit. Dadurch ist er bei großen Leinwänden und 3D klar besser.

EPSON EH-TW 9100 W

Der (zur IFA vorgestellte) EH-TW 9100W markiert das momentane Spitzenmodell von Epson im Bereich der Home-Cinema Projektoren. Auf Basis der LCD-Technik verspricht der Anbieter eine sehr hohe Helligkeit von 2400 ANSI Lumen (mehr noch als der Sony VW1000) sowie einen dynamischen Kontrastwert von 320.000:1. Besonderheit des 9100W: einen externen HDMI-Receiver, der die Signal per Funk zum Projektor sendet. Beim Direktvergleich stellte sich heraus, dass der EH-TW 9100W zwar sehr viel Lichtreserven bietet, aber bei korrekter Kalibrierung unterm Strich nicht ganz mit den D-ILAs mithalten kann, was Kontrast, Schärfe und Konvergenz betrifft. Das Bild wirkte (leider) recht platt sowie künstlich. Der Schwarzwert ist für einen LCD-Projektor erstaunlich gut, kam aber nicht an die D-ILA Projektoren heran. Vorteile des EPSON: sehr gutes 3D (ghosting-frei, gute Brillen, hohe Helligkeit), niedriger Geräuschpegel, lange Lampenlebensdauer und den größten Verstellbereich des (manuellen) Objektivs.

  • Zusammenfassung EPSON EH-TW 9100W

    + überlegene Lichtleistung
    + gute, da helle und ghosting-arme 3D Darstellung
    + gute RF 3D Brillen (kompakt, leicht)
    + sehr großer Verstellbereich des Objektivs
    + HDMI Wireless-Übertragung
    + lange Lampenlebensdauer

    - tendenziell künstliches, plattes Bild
    - recht unscharfe Darstellung
    - wenig Kontrast, unnatürliche "poppige" Farben
    - Schwarzwert nicht auf dem Niveau der D-ILAs

     Fazit: In Anbetracht des guten Rufes haben wir mehr erwartet - speziell hinsichtlich Bildschärfe und Kontrast. Doch da wir den TW9100W erst 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn erhalten haben, schauen wir ihn uns für ein abschließendes Urteil erst noch einmal in Ruhe an.

JVC DLA-X35

Leider hat unser Demo-Gerät nur die ersten Stunden durchgehalten bis der Exitus eingetreten ist. Bis dahin begeisterte er durch seinen famosen Kontrastumfang sowie dem exzellenten Schwarzwert. Erstaunlicherweise war er in Bezug auf jene Bildeigenschaften genauso gut wie sein größerer Bruder (X55), was auch für die erstklassige Bildschärfe gilt. Diesbezüglich hat JVC einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Solch eine messerscharfe Abbildung einzelner Pixelstrukturen hat bisher noch kein Gerät unter 10.000 Euro hinbekommen!! Kritik erntet der X-35 (wie auch alle anderen JVC Beamer) hingegen für die Bewegungsinterpolation "Clear Motion Drive": diese generiert selbst in der niedrigen Stufe mehr Artefakte als alle anderen Projektoren des Vergleichs. Die Lichtleistung reicht gut aus, um Leinwände bis 2,4mtr Bildbreite im niedrigen Lampenmodus in 2D auszuleuchten - im 3D Betrieb machen sich jedoch die geringen Lichtreserven bemerkbar. Diesbezüglich sind alle JVCs eindeutig am dunkelsten, wobei der X35 im momentanen Firmware-Status (trotz der guten neuen RF-Brillen) noch deutliche Probleme mit Ghosting aufweist. Sehr gut: die elektrische Objektverstellung mit großer Reichweite und Lens-Memory.

  • Zusammenfassung JVC DLA-X35

    + bester Kontrast der 3.000 Euro Klasse
    + kaum zu verbessernde Bildschärfe
    + nahezu perfekter Schwarzwert
    + elektrisches Objektiv mit großem Verstellbereich
    + Lens-Memory
    + sehr gute neue Funkbrillen

    - kein Farb-Management / grobe Konvergenzkorrektur
    - im hohen Lampenmodus recht laut
    - 3D Darstellung mit momentaner Firmware ghosting-behaftet
    - wenig Lichtleistung - speziell im 3D Modus ein Problem

    Fazit: JVC hätte DEN perfekten Beamer in der 3.000 Euro Klasse, wenn der X35 50% mehr Licht und ein Farbmanagement hätte (korrekte 3D Darstellung vorausgesetzt), denn ansonsten ist der X35 extrem gut!

JVC DLA-X55

Speziell auf den X55 waren viele Besucher sehr gespannt - schließlich bringt dieses komplett neue Gerät die Features der höheren JVC-Modelle in die 5.000 Euro Klasse. Trotz anderslautender technischen Daten, waren die grundlegenden Bildeigenschaften nicht signifikant besser als der günstigere X35. Schlimm ist das nicht, denn schließlich setzt schon das Einstiegsmodell die Messlatte in Bezug auf Kontrast, Schwarzwert, Schärfe und Plastizität enorm hoch. Der X55 punktet hingegen durch drei wichtige Vorteile: zunächst einmal hat er seinem kleinen Geschwister ein umfangreiches Farbmanagement voraus und besitzt die wesentlich bessere Konvergenzkorrektur. Und mit der 4K-Emulation "e-Shift2" verfügt er ein absolutes "Killer-Feauture", welches in vielen Filmszenen ein großes Plus an Detaillierung bzw. Modellierung beschert - speziell in den vorderen Bildebenen. Die leichten Skalierungsartefakte (Zittern an geraden Kanten), welches uns schon in der Vorserie aufgefallen ist, hat JVC leider noch nicht gänzlich beheben können. Ein störendes Niveau erreicht dieser Umstand jedoch nicht. Dafür hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass im 4K Modus ein 96 Hertz Ton auftritt.. Im 3D Betrieb ist der X55 dunkler als seine Mitstreiter; sehr gut haben uns die neuen Funkbrillen und das fast nicht mehr vorhandene Ghosting gefallen.

  • Zusammenfassung DLA-X55

    + exzellenter Kontrast / nahezu perfekter Schwarzwert
    + kaum zu verbessernde Bildschärfe
    + elektrisches Memory-Objektiv mit großem Verstellbereich
    + 4K Shifting sorgt für Zunahme bei Bildetaillierung
    + gutes Farb-Management
    + feine Konvergenzkorrektur
    + ghosting-freie/arme 3D Darstellung; gute RF-Brillen

    - im hohen Lampenmodus recht laut
    - wenig Lichtleistung - speziell im 3D Modus ein Problem
    - störendes 96 Hz Fiepen (ca. 25 db) bei aktiviertem 4K Modus

    Fazit: Das Fiepen im 4K Betrieb stört, bei nahen Sitzabstand. Die Lampenhelligkeit ist sogar noch etwas geringer als beim X35. Trotzdem ist der X55 unsere Empfehlung in Sachen JVC: er vereint eine superbe Bildqualität mit voller Ausstattung.

JVC DLA-X95

JVC's aktuelles Topgerät war das einzige NICHT-Serienprodukt auf der Veranstaltung, sondern entstammte einer späten Vorserie. Der DLA-X95 besitzt gegenüber X55 und X75 keine wesentlichen Unterschiede in Bezug auf die Ausstattung, sondern setzt komplett auf bessere Bildeigenschaften durch selektierte/bessere Bauteile im Lichtweg. Dies sieht man dem Gerät sofort an, da er auf das hervorragende Kontrastniveau von X35 & X55 nochmal eine Steigerung draufsetzt. Schwärzer und schärfer als seine beiden kleinen Geschwister ist der X95 nicht - was auch sowieso kaum möglich ist. Nicht einmal der Sony VPL-VW1000ES schafft dies. Ansonsten teilt sich der X95 seine Stärken und Schwächen mit den kleineren Modellen. Negativ: das dunkle 3D Bild - Positiv: die gute 4K Darstellung, das vollektrische Objektiv, das (nahezu) ghosting-freie 3D und die exzellente Funktionsausstattung (Color Management etc.). Ob die (in manchen Filmen) große Kontraststeigerung gegenüber den kleineren Modellen den Aufpreis wert ist, kann man schlecht pauschal beantworten. Die meisten Besucher stuften die kleineren Modelle schon als derart gut ein, dass die mehreren tausend Euro Aufpreis eher für absolute Perfektionisten mit großem Portemonnaie angemessen erscheinen.

  • Zusammenfassung DLA X-95

    + exzellenter Kontrast / nahezu perfekter Schwarzwert
    + kaum zu verbessernde Bildschärfe
    + elektrisches Memory-Objektiv mit großem Verstellbereich
    + 4K Shifting sorgt für Zunahme bei Bildetaillierung
    + gutes Farb-Management
    + feine Konvergenzkorrektur
    + ghosting-freie/arme 3D Darstellung / gute RF-Brillen

    - im hohen Lampenmodus recht laut
    - wenig Lichtleistung - speziell im 3D Modus ein Problem
    - störendes 96 Hz Fiepen (ca. 25 db) bei aktiviertem 4K Modus

    Fazit: noch mehr Kontrast als die kleineren JVC Modelle und damit fast schon auf VW1000 Niveau für rund den halben Preis. Aber auch weniger Helligkeit und "nur" emuliertes 4K (inklusive Fiepen).

Sony VPL-VW1000 ES

Keinem anderen Projektor in den letzten Jahren gelang es, eine derartige Begehrlichkeit auszustrahlen, wie Sony's Topliner mit nativer 4K Darstellung. Den VPL-VW1000ES kannte definitiv jeder Besucher - und jeder von Ihnen hätte diesen Projektor am liebsten ins eigene Auto verfrachtet. Den Grund für seine Prominenz liefert der VW1000 sofort beim Einschalten: er bietet die mit Abstand beste Bildqualität. Der VW1000ES vereint eine enorme Helligkeit, bietet einen extremen Kontrast (nochmal besser als selbst der JVC DLA X-95) und garniert dies mit seiner knackscharfen und höchstdetaillierenden 4K-Engine. Keine Frage: kein anderer Beamer in der < 30.000 Euro Klasse kann diesbezüglich auch nur ansatzweise mithalten. Trotzdem ist aber selbst der VW1000ES nicht frei von Makel: sein Schwarzwert ist selbst bei maximal geschlossener Blende nicht auf dem Niveau der JVCs, außerdem ist es peinlich, dass Sony bei einem 18.800 Euro Gerät KEIN (!!!) Farbmanagement anbietet. Bei kritischen Testbildern zeigte der VW1000 stellenweise Probleme mit Farbsäumen. Die native Bewegungsstabilität ist durch das notwendige 4K Scaling ebenfalls nicht perfekt. In der Praxis fallen diese Aspekte aufgrund der überwältigenden Gesamtbildqualität jedoch kaum ins Gewicht. Ausstattungsdetails: elektrisches Objektiv inklusive Lens-Memory, die exzellente Bewegungsinterpolation Motionflow, sowie eine 3D Wiedergabe mit der derzeit besten Kombination aus hoher Helligkeit und Detaillierungsniveau.

  • Zusammenfassung Sony VPL-VW 1000 ES

    + absolut bester Kontrast aller uns bekannten Projektoren < 30.000 €
    + hohe Helligkeit - auch für große Leinwand geeignet
    + enorme native Bildschärfe
    + exzellentes 4K Upscaling mit HD und SD Material
    + besonders plastische Bildwiedergabe mit hoher Tiefe
    + hervorragende Bewegungsdarstellung Motionflow
    + erstklassige 3D Darstellung: hell, scharf, viel Kontrast, kein Ghosting
    + relativ leise
    + elektrisches Objektiv inklusive Lens-Memory

    - kein Farbmanagement

    Fazit: DAS Traumgerät überhaupt. Eigentlich in sämtlichen Belangen perfekt, wenn man vom fehlenden Farb-Management und dem hohen Preis absieht.