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Vergleichstest: DSP Subwoofer

  • tieffrequente Rechenmeister

    Die Zeit der simplen "Bassboxen" ist schon lange vorbei: wer sich heutzutage auf die Suche nach einem hochwertigen Subwoofer begibt, wird dabei mehrheitlich auf Modelle mit integrierter DSP-Sektion stoßen.

    Die Hersteller nehmen jene digitalen Soundprozessoren nicht nur zum Anlass, hohe Preise aufzurufen, sondern gleichzeitig auch Bestwerte in Bezug auf Klangeigenschaften sowie Raumanpassung zu versprechen.

    Wir haben uns drei beliebte aktuelle Modelle im Preisbereich zwischen 1.860 und 4.250 Euro genau betrachtet. Im Rahmen unseres Videotests müssen die Probanden sowohl messtechnisch, als auch in der Praxis, ihre Qualitäten beweisen.

  • ASW Genius AS10

    In der Automobil-Branche undenkbar - in unserem Vergleich Realität: aus Deutschland kommt der günstigste Vertreter - der ASW Genius AS10 wechselt für 1.860 Euro den Besitzer.

    Der AS10 ist eine Bassreflexkonstruktion, dessen Schallerzeugung in die Zuständigkeit eines 31cm Peerless Polypropylen-Tieftöners fällt. Die Verstärkung übernimmt eine Class-D Endstufe mit 350 Watt Sinus. Die DSP-Sektion bietet u.a. einen 9-Band Equalizer sowie variabel einstellbare Tief- und Hochpassfilter.

    Im Test erwies sich der AS10 als formidabler Allrounder. Präzision und Tiefgang sind gut, zumal die Pegelfestigkeit intensive Lautstärken auch in großen Räumen ermöglicht. Weitere Infos und Messungen im Einzeltest des ASW Genius AS10.

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  • Bowers & Wilkins DB1

    High-Tech in Reinkultur: das bietet der DB1 für 4.250 Euro - zwei 30cm Rohacell-Membranen spielen in einem geschlossenem Gehäuse unter der Führung einer ausgeklügelten DSP-Sektion, welche von einem 1000 Watt Digitalverstärker flankiert wird.

    Über ein kleines LCD-Display im Gerätesockel informiert der DB1 über seine rudimentären Zustände; für alles Weitere steht eine PC-Software zur Verfügung. Auf dieser Spielweise können neben verschiedenen Setups und dem 5-Band Equalizer auch alle weitere Optionen , wie der automatischen Raumeinmessung, bequem konfiguriert werden.

    Im Hörtest entpuppte sich der Subwoofer als Meister seines Faches. Ihm gelingt das seltene Kunststück, sowohl hinsichtlich Tiefgang, Präzision, Druck und Dynamik absolut erstklassige Leistungen zu bringen. Lediglich die Pegelfestigkeit fällt nicht ganz so hoch aus, wie vereinzelt bei anderen Modellen. Mehr Informationen und Messungen finden Sie Einzeltest.

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  • Monitor Audio Gold GXW-15

    Für knapp über 2.000 Euro bietet Monitor Audio einen geschlossenen DSP-Subwoofer mit einer 38cm großen C-Cam Membran an.

    Die 650 Watt starke Digitalendstufe entlockt der Gesamtkonstruktion sehr präzise Töne, deren Feineinstellung wahlweise über 3 Preset-EQs sowie der 1-Punkt Raumeinmessung erfolgt. Abgesehen von variablen Tief/Hochpassfiltern bietet der GXW-15 verhältnismäßig wenig weitere Anpassungsmöglichkeiten für die individuelle Raumabstimmung an.

    Bei den Messungen begeistert der GXW-15 mit einer famosen Präzision. Gleichzeitig offenbart der Freifeldfrequenzgang einen linearen Abstieg von ca. 12db über den gesamten Wiedergabebereich.

    In der Praxis erweist sich der Monitor Audio Subwoofer als aufstellungskritischer Musikkünstler für Anwender, denen das letzte Quäntchen an Präzision wichtiger ist, als extremer Druck und Tiefgang. Mehr Informationen und Messungen finden Sie im Einzeltest.

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Fazit:

Das Testfeld erwies sich als hochkarätig, wobei jedes Modell durch seine individuellen Charakteristiken unterstrichen hat, wie extrem wichtig das Zusammenspiel aller Komponenten in einem hochwertigen Heimkino ist. Die integrierten DSP-Systeme haben ihre Vorteile unter Beweis gestellt, gleichzeitig lassen sie sowohl funktionell als auch in Bezug auf die Bedienungsfreundlichkeit noch Luft nach oben.