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Test: Audionet DNP

  • Digitaler Wegbegleiter des guten Klanges

    Mit dem Ziel, selbst anpruchsvollste Zweikanal-Musikgourmets am Genuss hochwertig gestreamter Audio-Inhalten teilhaben zu lassen, entwickelte die Bochumer Edelmanufaktur Audionet intensiv an einer Stereovorstufe, die gleichzeitig im klassischen, analogen Bereich, wie auch hinsichtlich der Digitalfunktionen Maßstäbe setzen soll.

    Herausgekommen ist der DNP (Digital Network Preamplifier), einer weiterentwickelten Version des, seit rund einem Jahr erhältlichen Netzwerkvollverstärkers DNA und bietet seinen Besitzern u.a. Netzwerkwiedergabe, WLAN, Internetradio sowie USB-Streaming.

    Unser nebenstehendes Video stellt Ihnen sämtliche Facetten dieser 9.590 Euro kostenden High-End Streaming Vorstufe ausführlich vor. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen!

Technik für die Sinne

Schon die nackten technischen Daten machen schnell klar, dass es sich beim DNP um das wahrscheinlich ehrgeizigste und aufwändigste Gerät in der Geschichte von Audionet handelt: diese Streaming Vorstufe ist extrem konsequent gebaut, was  z.B. an der kompletten Entkopplung sämtlicher Baugruppen untereinander genauso zu sehen ist, wie an den getrennten Netzteilen und der selbst programmierten Software. Zusammen mit Hochleistungs-Prozessoren erlaubt es dem DNP, eine 2.2 Kanal Architektur zu realisieren und bietet eine weltweit einzigartige Equalizingfunktion mit 48 bit Rechenauflösung.

Die analoge Vorstufensektion basiert auf dem Referenzgerät PreG2 und wurde durch Miniaturisierung und besseren Signaleigenschaften sogar noch weiter verbessert. Der DNP verfügt über insgesamt 4 Digital-Analog Wandler. Je zwei Mono-DACs vom Typ BurrBrown7149 für die beiden Hauptkanäle sowie einen Stereo-DAC von Wilson für die Zusatzkanäle (wahlweise Subwoofer oder zweite Hörzone).

  • mustergültiger Aufbau

    Der technische Aufbau fällt absolut Audionet-typisch aus - sofort präsentiert sich eine Materialschlacht. Der DNP ist mit über 5000 Teilen bis unter die Kante gefüllt mit einer riesigen Platinenlandschaft.

    Im Wesentlichen gliedert sich das Gerät in drei Sektionen. Im rechten Bereich befinden sich die Netzteile, in der Mitte sitzt die Digitalsektion und ganz links erfolgt die analoge Signalverarbeitung.

    Eine der vielen technischen Besonderheiten beim Audionet DNP stellt die konsequente Entkopplung sämtlicher Baugruppen untereinander dar. Diese beginnt im Bereich Netzfilter und Spannungsversorgung, wo zwei getrennte Netzteile zur Verfügung stehen. Der DNP besitzt eine Siebkapazität von satten 62.000 Microfarad - mehr als manche Mehrkanalendstufen...

  • Digital-Champion

    Selbstverständlich kann Audionet keine DSP-Prozessoren oder CPUs selbst produzieren - aber man betreibt einen immensen Aufwand, keine komplette Fertiglösung zu kaufen und unverändert einzupflanzen. Audionet programmiert einen Großteil der Software selbst. Deswegen besitzt der DNP extrem umfangreiche Equalizing-Möglichkeiten in 48bit Auflösung für alle vier Kanäle.

    Eine weitere typische Audionet Besonderheit stellt das zweistufige Entkopplungs- und Filterverfahren digitaler Eingangssignale auf 24 bit bei 192 Khz dar, mit dem eine bestmögliche Qualität der digitalen Signalflanken - also dem Jitter- sichergestellt werden soll.

    Desweiteren sind auch im Digitalbereich sämtliche Bauteile schaltungstechnisch maximal voneinander entkoppelt, um eine maximale Signal- und Zeitrichtigkeit zu gewährleisten.

Fazit

Über 9.500 Euro für eine Stereovorstufe mit ähnlichen Netzwerk-Features wie ein Mittelklasse AV-Receiver ? Und trotzdem ist der DNP jeden Cent wert und erweist sich bei genauer Betrachtung sogar als preiswert. Zunächst muss man festhalten, dass der DNP zwar einen extremen Technik-Overkill bietet, aber unterm Strich eine absolute "Klangmaschine" darstellt. Durch das extrem hohe Konstruktionsniveau und der sorgfältigen Klangabstimmung spielt der DNP sogar als rein analoge Vorstufe (ein gutes Stückchen) besser als der teurere PreG2.

  • Viel Licht, nur wenig Schatten

    Einzig an einigen Bedienungsdetails sollten die Bochumer im Zuge der nächsten Firmware-Updates noch ein bißchen feilen, aber ansonsten überzeugt der DNP zu beinahe 100 Prozent - angefangen von der Verarbeitung, dem technischen Aufbau bis hin zu den beeindruckenden Messungen und -natürlich- dem ebenfalls phänomenalen Klang.

    Wer sich für hochklassige Musikwiedergabe interessiert - egal ob auf analoger oder digiter Ebene - und sich auch hochpreisige Wünsche erfüllen kann, sollte sich eine Hörprobe vom DNP gönnen.

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