Wenn sich Lost-Erfinder J.J. Abrams und Steven Spielberg zusammentun, um einen Film über Jugendliche zu drehen, die zufällig Zeugen einer außerirdischen Erscheinung werden, darf man gespannt sein. Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie, denn "Super 8" entpuppt sich als kurzweiliger Popcorn-Streifen mit hohem Neugier-Faktor. Die verschiedenen Charaktere sind erfreulicherweise nicht ganz so platt gezeichnet, wie in anderen Blockbustern und verleihen dem Film eine gute Balance zwischen Action, Mystery und Abenteuer.
Die Optik erinnert stark an Transformers 1: langsame Kamerafahrten, sehr hoher Kontrast mit warmer/freundlicher Farbabstimmung und einem intensiven Einsatz von blauen Optical Flares. Im Gegensatz zur soeben genannten Comic Verfilmung überzeugt "Super 8" aber auch durch eine völlig artefaktfreie Darstellung mit permanent hoher Bildschärfe. Akustisch bietet der Titel alles, um Ohr und Lautsprecher glücklich zu machen: eine intensive Surroundkulisse mit sehr hoher Detaillierung (bis in den Hochtonbereich), knackige Bässe, eine exzellente (körperhafte) Sprachabmischung sowie einem hervorragend eingeflochtenen Score.
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